Ein Unternehmen zu gründen, war ursprünglich nie mein Plan. Doch während meiner Zeit an der Professur für Open Source Software an der FAU hatte ich die Chance, parallel zu meiner Promotion auf eine Ausgründung im Bereich Open Data und Datenpipelines hinzuarbeiten. Die Ausgründung kam vor allem aus organisatorischen Gründen nicht zustande. Der Gedanke, selbst ein Unternehmen aufzubauen, blieb.
Nach der Promotion wollte ich herausfinden, wohin dieser Gedanke führen kann. Ich schätze die Freiheit, Themen zu verfolgen, die mich begeistern, Verantwortung dafür zu übernehmen und durch die Arbeit immer wieder etwas über die Welt zu lernen. Deshalb habe ich diffcraft gegründet.
Mit dem Namen "diffcraft" verbinde ich als Gründer zwei Dinge, die mir wichtig sind: „diff“ ist kurz für das englische „difference“, den Unterschied, den ich mit meiner Arbeit machen möchte. Ich will Dinge zum Besseren verändern und am Ende des Tages sehen, was ich geschafft habe. „craft“ steht für meine Freude am kreativen Aufbau von Dingen. Das kann Software sein, aber auch eine Strategie, ein Prozess, ein anderes System - oder dieses Unternehmen.